Laufende Inszenierung
Theater-AG
Maria Ward-Schule Mainz


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Komödie in fünf Akten von Nikolai Gogol
Das Ensemble
Aufführungstermine
Freitag, 25. Mai 2018, 19.30 Uhr, Gewölbekeller der MWS
Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr, Gewölbekeller der MWS
Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.30 Uhr, Gewölbekeller der MWS
Vorverkauf
Ab Mittwoch, 16. Mai bis Mittwoch, 30. Mai 2018, täglich während der
großen Pause (9:30 - 9:50 Uhr) im Foyer der Maria Ward-Schule.
Die Plätze sind nummeriert!
Das Stück
Der Revisor ist eine Komödie in fünf Akten von Nikolai Gogol aus dem Jahr 1835. Die Uraufführung fand am 1836 in St. Petersburg statt. Das Stück ist bis heute eine der meistgespielten russischen Komödien.

Die Bewohner einer kleinen russischen Provinzstadt bekommen die Nachricht, ein Revisor sei inkognito auf dem Weg in die Stadt. Alle fürchten sich vor diesem Besuch, da jeder von ihnen "Dreck am Stecken" hat: Kein einziger ist anständig, alle sind auf ihre Weise korrupt und auf ihren Vorteil bedacht. Keiner bekommt ein schlechtes Gewissen, sie überlegen hingegen alle fieberhaft, wie sie den Revisor täuschen oder bestechen können, damit seine Revision der Stadt positiv auffällt.

Sie halten Chlestakow, einen kleinen, durch Spielschulden mittellos gewordenen Beamten, fälschlicherweise für den gefürchteten Revisor. Er ist auf der Fahrt zu seinem Vater im Gasthaus des Städtchens abgestiegen und kann seine Schulden auch dort nicht begleichen. Die Bürger drängen ihm Geld auf, man organisiert diverse Besichtigungstouren durch die Stadt und lädt ihn zum Essen ein. Der Bürgermeister bietet ihm ein Zimmer im eigenen Haus an und benutzt sogar seine Tochter, um den vermeintlichen Revisor positiv zu stimmen. Er spekuliert auf eine Karriere in St. Petersburg.

Chlestakow hält die Leute zunächst für sehr gutmütig und großzügig, begreift aber schnell, dass sie ihn mit jemandem verwechseln. Da sie ihm immer wieder Geld zustecken, spielt er das Spiel weiter, verlobt sich sogar mit der Tochter des Stadthauptmanns. Als ihm die Situation zu gefährlich wird, macht er sich zusammen mit seinem Diener aus dem Staub.

Während die Bürger der Stadt sich in Vorfreude auf die Hochzeitsfeier ergehen, tritt die Postmeisterin auf, die einen Brief Chlestakows an einen Freund geöffnet hat. Darin macht Chlestakow sich über die Leute in der Stadt lustig, und der Schwindel fliegt auf. Chlestakow ist längst über alle Berge, als der Polizeichef die Ankunft des richtigen Revisors meldet.

Unserer Inszenierung liegt die Übersetzung von Korfiz Holm "Der Revident" von 1924 zugrunde. Wir haben den Text stark gekürzt und bearbeitet.
Literatur
Nikolai Gogol, Ausgewählte Werke in zwei Bänden. Deutsch von Korfiz Holm.
   Zweiter Band, Der Revident, S. 583-719, München, Albert Langen, o.J. (1924)
Georg Hensel, Spielplan, Schauspielführer von der Antike bis zur Gegenwart,
   Band 1, Frankfurt a. M. / Berlin, Propyläen, 1987, S. 560ff
Klaus Völker (Hrsg.), Schauspielführer, Gütersloh / München,
   Bertelsmann, 1996, S. 376f